Die richtige Singlebörse finden
Singleportale erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, was Singles die Suche nach dem perfekten Partner erleichtert. Denn die Auswahl an ungebundenen Menschen ist groß. Das Statistik-Portal unter https://de.statista.com hat eine Grafik veröffentlicht, in der Zahlen zur Frage verarbeitet wurden, ob es sich Befragte vorstellen können online einen Partner zu finden. Wie die folgende Tabelle zeigt, gab der größte Anteil an dem voll und ganz zuzustimmen:

Anteil Aussage Anteil der Befragten
1 „Stimme voll und ganz zu“ 26,8 %
2 25,8 %
3 19,9 %
4 11,3 %
5 „Stimme überhaupt nicht zu“ 9,5 %

Bevor dies allerdings möglich ist, muss zunächst die richtige Partnerbörse ermittelt werden. Welcher Anbieter ideal ist, hängt in erster Linie davon ab, ob eine feste Partnerschaft oder lediglich ein unverbindlicher Flirt angestrebt wird. Erst wenn das feststeht, kann die passende Internetplattform gefunden werden. Schließlich sollte das Publikum entsprechend zu den persönlichen Zielen passen. Wer einen festen Partner sucht, sollte sich auf eine Partnervermittlung konzentrieren, welche ernsthaft daran interessiert ist füreinander geeignete Menschen zusammenzubringen.

Unter https://www.vergleich.org/partnersuche/ wurden die fünf besten Singlebörsen unabhängig verglichen und gleichzeitig praktische Tipps zur Auswahl des richtigen Anbieters zusammengefasst. Unter anderem erklärt der Ratgeber: „Ein umfangreicher Persönlichkeitstest mit anschließenden Partnervorschlägen eignet sich besonders für jene Suchenden, die den Partner fürs Leben finden möchten.“ Im Rahmen eines solchen Tests müssen Mitglieder eine Vielzahl an Fragen beantworten. Anhand der angegebenen Daten, darunter beispielsweise Hobbys, Ziele und Vorlieben, werden individuell passende Personen herausgesucht. Bei seriösen Partneragenturen sind diese Persönlichkeitstests derart ausgeklügelt und mit der Unterstützung von Experten erarbeitet, dass die Chancen den optimalen Partner zu finden, um ein Vielfaches steigen.

Als gute Lösung für alle, die den Partner fürs Leben suchen, haben sich kostenpflichtige Singlebörsen bewährt. Durch die regelmäßigen Mitgliedsbeiträge können die Unternehmen mehr Sicherheit, ein Maximum an Seriosität sowie den größtmöglichen Nutzen bieten. Hinzu kommt, dass Mitglieder bei kostenpflichtigen Seiten in der Regel ernsthaft daran interessiert sind ebenfalls eine feste Partnerschaft einzugehen. Ansonsten wären sie kaum bereit Geld zu bezahlen. Das Risiko an Fake-Profile zu geraten, ist außerdem um ein Vielfaches geringer, als bei kostenlosen Alternativen. Rund 25 bis 50 Euro sollten für einen seriösen und niveauvollen Anbieter monatlich kalkuliert werden. Der exakte Preis hängt von der Wahl des Tarifs beziehungsweise des Serviceumfangs ab.

Doch auch bei kostenlosen Seiten können Mitglieder Glück haben. Aufgrund der Tatsache, dass die Nutzung nichts kostet, meldet sich hier eher die breite Masse an, sodass die Auswahl umso größer ist. Allerdings investieren die Singlebörsen aufgrund der fehlenden Einnahmen durch die Mitglieder kaum oder gar kein Budget in die Profilkontrolle. Die Gefahr an Fakes zu geraten, ist hier wesentlich höher, als bei den kontrollierten Partnervermittlungen. Auch nervige Werbung muss in Kauf genommen werden, schließlich müssen sich die Portale finanzieren. Wer sich dennoch für kostenlose Services entscheidet, muss auf den Datenschutz größtmöglichen Wert legen und den Anbieter entsprechend prüfen.

Das Profil erstellen

Die Erstellung des Profils hat maßgeblichen Einfluss auf die Erfolgsaussichten in Singlebörsen. Hierbei werden leider nach wie vor viele Fehler gemacht. Die folgende Liste enthält einige wesentliche Punkte:

  • Korrekte Angaben: Generell ist davon abzuraten das persönliche Profil durch falsche Angaben künstlich zu optimieren. Denn spätestens beim ersten Date oder sobald es ernsthafter wird, kommen diese Angaben zur Sprache. Wer mogelt, macht sich das Kennenlernen unnötig schwer und bringt sich, je nach Art der Lüge oder Verschleierung, in äußerst unangenehme Situationen. Es ist sinnvoller, von Beginn an korrekte Angaben zu machen und ehrlich zu sich und anderen zu sein.
  • Details: Um die Trefferquote zu erhöhen, sollten die individuellen Angaben möglichst detailliert sein. Es macht beispielsweise wenig Sinn zu schreiben „Ich mache gerne Sport“. Denn diese Angabe ist zu ungenau. Sportarten gibt es hunderte und diese unklare Anmerkung gibt zu viel Interpretationsspielraum. Stattdessen sollte erklärt werden, um welche Sportart es sich genau handelt, wo diese ausgeübt wird und in welcher Art. Also ob beispielsweise lediglich am Wochenende gerne eine Runde Joggen im Wald ansteht oder professionell Marathon gelaufen wird. Das ist ein großer Unterschied und verrät wesentlich mehr zur Person, als der Hinweis „Ich mache gerne Sport“. Wie in diesem Beispiel sollten nahezu alle Angaben zur Person möglichst detailliert ausfallen. Umso höher die Wahrscheinlichkeit einen Partner zu finden, der die gleichen Interessen hat. Zwar werden damit viele Mitglieder nicht zum eigenen Profil passen, doch die Wenigen, die vom System vorgeschlagen werden, eignen sich umso besser als potenzieller Partner.
  • Rechtschreibfehler: Sie sind vollständig zu meiden, da es wenig intelligent wirkt und der Eindruck entstehen könnte, dass man sich für das Erstellen eines Profils nicht genug Zeit genommen und wenig Mühe gegeben hat.
  • Profilbild: Das Profilbild ist wichtiger, als viele Singles annehmen. Tabu sind Partybilder oder ähnliches. Wesentlich ansprechender und attraktiver sind Fotos, die Singles in einer alltäglichen Situation zeigen, in der sie sich wohl fühlen und ihr Charakter positiv unterstrichen wird. Grundsätzlich kann das Foto die Person und ihre Vorlieben hervorheben. Wer zum Beispiel einen Hund besitzt und mit ihm gerne im Wald spazieren geht, könnte ein geeignetes Bild verwenden, dass genau diese Situation zeigt. Damit wird der Mensch in einer alltäglichen Szene gezeigt, was sowohl authentisch als auch sympathisch ist. Derartige Profilbilder sind deutlich ansprechender, als gestellte Alternativen. Smartphone-Bilder oder gar Passbilder sind ein No-Go!
  • Über mich: In der Regel bieten Partnerbörsen Mitgliedern die Möglichkeit im Profil einige Zeilen über sich zu erzählen. Diesen Punkt sollten Partnersuchende sorgfältig ausfüllen. Hier geht es darum die eigene Person positiv in Szene zu setzen, ohne dabei zu übertreiben.
  • Suchkriterien: Durch Angabe von Suchkriterien können Singles einige Faktoren festlegen, die potentielle Partner erfüllen müssen. Darunter bevorzugte Region und Größe. Hier sollten Singles ehrlich zu sich selbst sein, aber keine zu hohen Ansprüche haben.
  • Kontakt aufnehmen: Ein perfektes Profil bringt herzlich wenig, wenn Singles niemanden anschreiben. Kontakt aufnehmen, ist extrem wichtig und zeigt anderen, dass man bereit ist die Initiative zu ergreifen. Dies gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Anfragen sollten stets individuell verfasst werden. Vorgefertigte Mails sind unpersönlich.

Weitere Tipps zum Erstellen des Profils werden im folgenden Video vermittelt:

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, um die Erfolgschancen in Singlebörsen zu maximieren. Ist der ideale Dienstleister gefunden, sollte dem Erstellen des Profils die größtmögliche Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es ist wichtig sich Zeit zu nehmen und die eigene Person positiv und authentisch zu präsentieren. Anschließend gilt es offen zu sein und möglichst früh nach der ersten Kontaktaufnahme persönliche Treffen zu vereinbaren. Denn mehrmaliges und wochenlanges Schreiben kann niemals das Kennenlernen ersetzen. Ob eine Person als Partner geeignet ist, lässt sich allein durch Mailen und Telefonieren nicht abschätzen, sondern erst in der Realität und beim persönlichen Umgang.

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